Vom Triften und Flössen

Video file

Von alters her wurden Holzstämme im Wasser transportiert: d.h. die Flösser banden dazu Stämme zu sogenannten «Gestören» zusammen und liessen das Holz auf Flüssen, Seen und Meeren treiben. Im Hochgebirge wurden ungebundene Stämme in schmalen Flüssen und reissenden Bächen «getriftet». Wasserspeicher und Schwemmteiche wurden angelegt, um die Trift an kleinen Wasserläufen zu ermöglichen. Gefahren durch Untiefen, Strudel und Wehre führten immer wieder zu schweren Unfällen. 

Die steigende Nachfrage nach Holz und die fehlenden Transportwege an Land führten zu einem Aufschwung der Flösserei bis ins  19. Jh. Erst in der Mitte des 20. Jh. wurde die Flösserei in Europa weitestgehend eingestellt.

Filmausschnitt: «Triften und Flössen», aus «Von Menschen, Bäumen und Werkzeugen», Dokumentarfilm des Fördervereins Forstmuseum Ballenberg